Tag 28 + 29 – 06. & 07.06.2018 – Auf nach Las Vegas und in die Heimat

Ok….machen wir es kurz zum Ende. Denn das war es dann auch. Den Fehler den ich gestern im Zion beging, kriege ich heute massiv zu spüren. Die Wanderung in die Narrows in meinen Neopren-Schühchen hätte ich nicht machen sollen. Durch die vielen Steine und Felsen im Flussbett und der recht dünnen Sohle der Schuhe, hatte ich heute übelste Schmerzen und konnte kaum auftreten. 

Bereits in der Nacht, als ich aus dem Bett stieg und auf Toilette ging konnte ich nur mit viel Schmerz auftreten. Am frühen Morgen war es immer noch nicht besser. Daher fasste ich die Entscheidung meine Tagesplanung einfach platzen zu lassen. Eigentlich hatte ich nämlich vor die Kanarra Falls zu besuchen. Aber in der Form in der ich mich befand machte das absolut keinen Sinn. Um 7 Uhr war ich bereits aufgestanden, hatte also genug Zeit um auszuchecken und meine Sachen so zu verpacken dass ich für den Flug nach Hause nicht mehr viel machen brauchte. 

Gegen 10 Uhr machte ich mich auf den Weg von Cedar City nach Las Vegas. Ein wenig betrübt war ich dennoch, denn ich wollte nun endlich zu diesem Wasserfall laufen – nun klappte es aber wieder nicht. Beim ersten Versuch kam mir das Wetter nicht entgegen und beim letzten Trip war ich auch nicht mehr fußläufig all zu fit um den Hike zu bewältigen.

Bevor ich aufbrach reservierte ich mir noch ein Hotel Zimmer in Las Vegas – denn das hatte ich bisher noch nicht gemacht. Wäre schon besser eins zu haben 🙂 Für schlappe 57 Euro buchte ich mir ein Zimmer im Luxor Hotel. 

Tsja – viel passierte nicht mehr an dem Tag. Die Fahrt nach Las Vegas war wie immer schön. Nach dem Einchecken im Hotel machte ich aber zunächst ein wenig Pause im Zimmer. Allein die Wege im Hotel waren mir schon zu viel für meine Füße. Für den Abend wollte ich dann aber doch noch etwas essen gehen und entschied mich in Flipflops ein Stück den Strip hinunter zu laufen. 

Naja, ich ganz. Ein Stück fuhr ich mit dem SkyTrain, auch wenn die Fahrt jetzt eher überschaubar ist und ich bereits im New York New York Hotel aussteigen musste. Aber das passte, denn eigentlich hatte ich überlegt im Hard Rock Cafe gegenüber essen zu gehen. Nachdem ich das Hotel verlassen hatte und auf dem Strip entlang lief, fiel mir aber das Nine Fine Irishman Pub auf . Ich schaute mir die Karte am Eingang an und entschied mich spontan hier zu bleiben, auf Fish & Chips mit Salat und einem Guinness. Es war tierisch warm in Vegas, die Spray-Ventilatoren taten ihr bestes. Ja, und so plätscherte der Abend so dahin. Das essen war super, ich war entspannt und zufrieden. 

Danach machte ich mich auf den Weg zum Hotel, lief das Stück anstatt in die Bahn zusteigen. Da es erst 20 Uhr war wollte ich noch nicht auf mein Zimmer. Ich überlegte ob ich mir noch die Blue Men Group im Luxor anschauen soll. Irgendwie konnte ich mich nicht entscheiden – der Exil-Schwabe kam da in mir hervor (spare spare ….). Ich entschied mich dagegen und setzte mich unten im Hotel in eine Bar und versoff das Geld, was ich für die Blue Mens ausgegeben hätte, mit 4 Long Island Ice Tea und einem Gin Tonic 😀  DAS war SO nicht geplant. Es überkam mich … 

Um 22:30 Uhr ging rauf ins Zimmer und legte mich schlafen. Das ging nun auch ganz gut nach den Drinks. Da ich ja meinen Flug umbuchen lassen musste, war erst Morgen früh Abflug. Eigentlich hätte ich nun schon seit 30 Minuten in der Luft sein sollen in Richtung Deutschland. Aber ok – noch einmal schlafen und dann geht es in die Heimat. 

07.06.2018 – Tag der Heimreise

Um 5:40 Uhr klingelte mein Handy. Ich sprang unter die Dusche, zog mich an und suchte meine Unterlagen zusammen die ich für den Flughafen brauchte. Noch ein schneller check der Koffer und schon konnte es losgehen. Ich tankte den Mietwagen voll, brachte ihn zurück und begab mich zum Terminal. Da es noch sehr früh war ging alles ziemlich schnell. In Las Vegas hatte ich ohnehin noch nie Probleme am Flughafen mit Wartezeiten.

Um 09.15 Uhr saß ich meinem Sitz, schloss den Sicherheitsgurt, klappte den Tisch vor mir hoch, brachte den Sitz in eine aufrechte Position. Ich war bereit. Das Ende meines Trips.

 

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